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Fernsehmillionen statt Steuergelder PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 16. Mai 2012 um 14:52 Uhr

Gewaltprävention im Fußball muss anders finanziert werden

„Fußball lebt von Emotionen, der Sport lebt von Emotionen. Aber Emotionen müssen im Rahmen bleiben und nicht in Gewalt oder Chaos münden, wie jetzt bei den Relegationsspielen der 1. und 2. Fußball-Bundesliga. Die Proficlubs der Fußball-Bundesligen haben eine Verantwortung für ihre Fans und ihr Umfeld. Und die Verantwortung muss auch mit den Millionen aus den Fernsehgeldern wahrgenommen werden.“ reagiert der Vorsitzende der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Thomas Biewald, bestürzt auf die Ereignisse während des Relegationsspiels in Düsseldorf und fordert, „aus den Mehreinnahmen der neuen Fernsehverträge der Profi-Vereine der DFL müssen künftig größere Anteile in die Gewaltprävention fließen. Die bisher ergriffenen Maßnahmen sind offenbar nicht ausreichend. Es kann nicht sein, dass die unter Kürzungen leidenden Sportverbände diese Aufgabe personell und finanziell wahrnehmen. Das ist Aufgabe der Profi-Fußballclubs! Wir stehen gerne weiterhin mit unserem Know-how beratend zur Verfügung.“

Die Sportjugend sieht auch eine Mitverantwortung der Medien. Kaum einer anderen Sportart wird derart viel Raum in der Berichterstattung zur Hauptsendezeit eingeräumt. Damit bieten Fernsehen und Printmedien der Krawallszene auch eine Plattform. „Mir sind aus den weniger öffentlichen Sportarten keine Vorkommnisse wie in Karlsruhe und Düsseldorf bekannt“, so Thomas Biewald weiter und gibt zwei weitere Aspekte zu Bedenken: „Erstens: 1,46 Millionen Rheinland-Pfälzer treiben Sport in den Vereinen, eine Million davon nicht im Fußball. Sie trainieren mindestens so fleißig wie die Fußballer, zeigen vielfach Spitzenleistungen und finden dennoch deutlich weniger Beachtung. Zweitens: Sportler sollten Idole, Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen sein. Dieser Rolle müssen alle im Sport gerecht werden, auch der Profifußball!"

 
„Keinerlei Zielkonflikte zwischen Sport und Politik“ PDF Drucken E-Mail
Montag, 14. Mai 2012 um 13:35 Uhr


 

Integration durch SportParlamentarischer Abend des Landessportbundes liefert eine Positionsbestimmung des Sports in Rheinland-Pfalz

(Michael Heinze) Das gute Einvernehmen zwischen Sport und Politik in Rheinland-Pfalz stellte Ministerpräsident Kurt Beck beim Parlamentarischen Abend des Landessportbundes (LSB) heraus, zu dem rund 150 Repräsentanten Gäste aus Sport und Politik in den Wappensaal des Landtags gekommen waren.

„Wir haben keinerlei Zielkonflikte in den Überlegungen, die Sie angestellt haben und denen, die unserer Arbeit zugrunde liegen“, machte Beck deutlich, nachdem LSB-Präsidentin Karin Augustin eine Positionsbestimmung des Sports in Rheinland-Pfalz mit seinen Aufgaben, Chancen und Zielen vorgenommen hatte.

„Wir brauchen auch in Zukunft einen Sport in unseren Vereinen mit viel Individualität, der kollektive Anstrengungen fördert und magische Momente hervorbringt“, sagte Augustin. „Einen Sport, der grenzen- und zugleich klassenlos ist für alle Altersgruppen, Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen mit Behinderungen.“ Die LSB-Präsidentin betonte, dass sportliche Großereignisse wie die vor der Tür stehende Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele oder die Paralympics wieder zeigen würden, „wie sehr der Sport die Menschen emotional erfasst und welche soziale Kraft er entfaltet“. In einer auseinanderdriftenden Gesellschaft sei der Sport nicht selten „der einzige verbindende Gesprächsgegenstand“. Augustin wörtlich: „Die Versuche, politische Probleme mit Sport zu lösen, sind in der Vergangenheit kläglich gescheitert - Leidtragende waren immer unsere Sportler. Deshalb appellieren wir an die politisch Verantwortlichen, den Sport bei der Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft nicht zu überfrachten.“ Ministerpräsident Beck meinte mit Blick auf die Debatte, ob Politiker wegen des Leids der ukrainischen Oppositionspolitikerin Timoschenko den EM-Partien in der Ukraine fernbleiben sollen: „Wir dürfen es auch nicht überziehen. Ich glaube, dass eine Boykottaufforderung falsch ist, dass es aber uns allen sehr gut ansteht, wenn wir in angemessener Weise klar Position beziehen. Das gilt für die Politik, zuvorderst aber auch für den Sport.“

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Sommerferien mit der Sportjugend verbingen PDF Drucken E-Mail
Montag, 14. Mai 2012 um 12:22 Uhr

Von Ostsee bis Alpen, von Atlantik bis Veluwemeer

Die Sportjugend ist in ihrer Form einer der größten Jugendfreizeitenanbieter im Non-Profit-Bereich und ist mit dem QMJ-Siegel "Reisebegleitung - Sicher gut!" ausgezeichnet. Für diesen Sommer gibt es noch Plätze bei ausgewählten Feizeiten.

Bischofsdhron/Hunsrück - Action und Natur pur im Idarwald (Alter: 10 bis 12 Jahre, Termin: 3. bis 18.8.12, Kosten: 230 Euro)

Flachau/Österreich - Action pur, Langeweile unbekannt! (Alter: 10 bis 12 Jahre, Termin: 25.7. bis 2.8.12, Kosten: 350 Euro)

Ahlbeck/Ostsee - Zeltlager unterm Sternenhimmel (Alter: 12 bis 14 Jahre, Termin: 6. bis 18.7.12, Kosten: 385 Euro)

Veluwemeer/Niederlande - Wasser"fun" und -sport total (Alter: 13 bis 15 Jahre, Termin: 12. bis 23.7.12, Kosten: 480 Euro)

Miminzan/Frankreich - Wellenreiten im Atlantik (Alter: 16 bis 19 Jahre, Termin: 30.6. bis 15.7.12, Kosten: 680)

 

Mehr Infos zu allen Freizeiten, deren Programmen und Bilder zu den Freizeitstätten hier.

 
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